10 Fakten über die Marke Oatly

Erstellt am: 03. November 2020

Bearbeitet am: 12. April 2021

Vegane Ernährung ist im Trend. Und so ist es auch die Marke Oatly mit ihren Haferdrinks. Mittlerweile ist sie aus keinem Supermarkt mehr wegzudenken und füllt die Regale zusammen mit vielen weiteren Milchalternativen. Dabei ist die Auswahl vielfältig: Geschmacksrichtungen wie Vanille oder Schokolade sind auch schon lange dabei. Du möchtest noch mehr über die Marke wissen? Im folgenden zeigen wir dir 10 Fakten zur Marke Oatly.

1. Patentierte Herstellung

Die Marke wurde in den 1990er Jahren gegründet. Ihre Herstellung basiert auf schwedischen Forschungen an der Universität Lund. Dabei wurde eine Enzymtechnologie verwendet, welche bis heute patentiert ist. Diese verwandelt ballaststoffreichen Hafer in ein flüssiges Getränk.

2. Die Idee dahinter

Die Philosophie des Unternehmens war von Anfang an klar. Es sollte ein Produkt für Menschen entwickelt werden, die keine Kuhmilch zu sich nehmen können oder möchten. Während die Marke in den 1990er Jahren noch komisch angeschaut wurde, ist die Herstellung von Milchalternativen heute ganz normal.

3. Mehr als nur ein Haferdrink

Klar! Das bekannteste Produkt der Marke sind ihre Haferdrinks. Doch Oatly bietet in Deutschland noch weitere Produkte an: to go coffee, Oatly Cuisine; eine Alternative zu Kochsahne, und Brotaufstriche. Doch in Schweden gibt es noch viel mehr Produkte von der Marke! Wusstest du das schon? Die Kühlregale werden dort zusätzlich durch Smoothies, Eis und Oatgurt, ein Joghurt aus dem Haferdrink, gefüllt.

4. Oatly ist Verkaufsschlager

Du dachtest in Deutschland ist der Haferdrink beliebt? In Schweden konsumieren über 60% aller Verbraucher die Haferdrinks!

5. Steigender Umsatz

Oatly hat einen Teil seines Umsatzes dem neuen Geschäftsführer zu verdanken. 2012 stieg Toni Petersson in das Unternehmen ein. Nun stieg der Umsatz der Marke von 60 Millionen Euro in 2017 auf 98 Millionen Euro in 2018 an. Auch Prognosen zufolge wird dieser Umsatz die nächsten Jahre noch weiter durch die Decke gehen.

6. Der Oatfinder

Du fragst dich, was der Oatfinder sein soll? Er zeigt alle Cafés in deiner Nähe an, die Oatly Haferdrinks benutzen. Er ist über die Website von Oatly abrufbar. Cool oder?

7. Die Kohlenstoffdioxid-Äquivalente

Die Haferdrinks der Marke zeigen an, welche Auswirkungen diese auf die Umwelt haben! Dabei wird die Kohlenstoffdioxid-Äquivalente genutzt, weil durch sie alle möglichen Produkte verglichen werden können. Die Co2e-Zahlen sind auf der Rückseite der Verpackung zu finden. Damit möchte die Marke nicht nur ihre Umweltfreundlichkeit zeigen, sondern auch andere Lebensmittelhersteller dazu drängen, ihre Zahlen offenzulegen. Deshalb auch der Spruch auf der Verpackung dazu: “Hey food Industry! Show us your numbers.”

8. Schweden’s Milchkrieg

Oatly ist schon des Längeren für seine provokante Werbung mit Slogans wie “It’s like milk, but made for humans!” bekannt. In Schweden erhoben die Landwirte eine Wettbewerbsklage, wodurch Oatly sein Getränk nun nicht mehr Hafermilch, sondern nur noch Hafergetränk nennen darf. Die Marke gab sich jedoch nicht geschlagen und provozierte mit weiteren Slogans wie “No milk. No soy. No badness.”. Nachdem auch dieser Spruch verboten wurde brachte Oatly an großen Plätzen in Metropolen Plakate mit dem Slogan “Spül die Milch weg” an. Ganz schön provokant! Am Stockholmer Bahnhof stellte die Marke zudem eine große Milchflasche aus Plastik auf, welche denselben Slogan zeigte. Hier prangte jedoch noch der Zusatz man solle lieber Oatly trinken, was den Ausstoß von Treibhausgasen um 75 Prozent verringere. Aufsehen hat der Milchkrieg in jedem Fall erregt und Oatly viel Publicity gegeben.

9. Handeln gegen die eigenen Werte

Erst vor kurzem sorgte die Marke für negative Schlagzeilen. Denn sie ist schließlich durch ihr Umweltbewusstsein und das Kämpfen fürs Tierwohl bekannt. Jedoch wurden nun 10% der Firmenanteile an Blackstone verkauft, welcher großer Trump-Unterstützer ist. Überdies tätigt der Konzern hohe Inventionen in den Sojaanbau, für den Regenwald gerodet wird. Das Soja, welches dieser Konzern unterstützt, dient zur Fütterung von Tieren in Massentierhaltung. Die Werte dieses Konzerns sind ganz klar nicht dieselben, für die die Marke eigentlich steht. Warum handelt Oatly also gegen ihre eigenen Werte?

10. Ausweitung der Marke

Oatly nahm nun Stellung zu den Anklagen aufgrund des neuen Investors Blackstone. Dieser ermögliche nämlich neue Investitionen in großem Umfang. Denn diese seien unbedingt notwendig, um die Klimaziele auszuweiten und zu erreichen. Mit dem neuen Kapital möchte die Marke neue Produktionsstätten eröffnen. Diese sollen in Europa, Asien und USA entstehen.

Fazit

Die Marke Oatly erregt gerne Aufsehen. Sie setzt sich für die Umwelt und Tiere durch provokante Werbung ein. Zwar wird der Einstieg des neuen Investors sehr kritisch angesehen, es bleibt jedoch abzuwarten, ob die Marke davon profitieren wird.

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