10 Fakten über die Bank Morgan Stanley

Erstellt am: 18. Februar 2021

Bearbeitet am: 12. Mai 2021

Morgan Stanley, ein Name, eine Bank. Aus einer Krise entstanden und durch so einige weitere gegangen. In Deutschland vielleicht unbekannt, aber in den USA und China ein verbreiteter Name. Was diese amerikanische Bank so besonders macht und welche Skandale es bereits gab findest du hier.

1. Entstehung des Unternehmens

Morgan Stanley wurde als Ergebnis des Glass-Steagall Act gegründet. Dieser forderte die Banken in den USA auf ihre Investment- und Geschäftsbank-Tätigkeit zu trennen. Folglich kam es zur Weltwirtschaftskrise. So wurden Geschäftsbanken beschuldigt mit Einlegegeldern zu viele Risiken eingegangen zu sein. J.P. Morgan entschied sich das Commercial Banking fortzusetzen, aber einige seiner Mitarbeiter verließen die Firma. Darunter Henry S. Morgan sowie Harold Stanley, welche darauf eine eigene Bank gründeten.

2. Der Star auf dem Broadway

Die amerikanische Bank handelt auch mit Wertpapieren und hat ihren Hauptsitz am 1585 Broadway. Sogar das Gebäude trägt den Namen der Firma. Man findet die Bank im Morgan Stanley Building in Midtown Manhattan, New York City.

3. Eckdaten

Zudem ist das Unternehmen in mehr als 42 Ländern verteilt und besitzt rund 60.000 angestellte Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen Unternehmen, Regierungen, Institutionen und Einzelpersonen. Damit belegte Morgan Stanley Platz 67 in der Fortune 500-Liste 2018 der größten US-Unternehmen nach Gesamtumsatz.

4. Leitbild

Das Prinzip der Bank lautet in etwa wie folgt: “Das Talent und die Leidenschaft unserer Mitarbeiter sind entscheidend für unseren Erfolg. Gemeinsam teilen wir eine Reihe gemeinsamer Werte, die auf Integrität und Exzellenz beruhen.” Damit legt das Unternehmen viel Wert auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Und scheinbar ist dieses Konzept sehr erfolgreich.

5. Geschäftsfelder

Darüber hinaus ist die Bank ist in drei Geschäftsbereichen tätig. Das sind die Institutional Securities, das Global Wealth Management sowie das Investment Management. Dabei waren die Wertpapiere im Bereich der Institutional Securities in letzter Zeit das profitabelste Geschäftsfeld. Hierbei bietet die Bank Instituten Dienstleistungen wie beispielsweise Kapitalbeschaffung und Finanzberatung an.

6. Gebühren

Laut Morgan Stanley beträgt die jährliche Gebühr für ihre Dienste mindestens 2,00%, d.h. ungefähr 250 USD pro Jahr. Für das Private Wealth Management (PWM) Manager-Bewertungsprogramm zahlt der Kunde die jährliche Gebühr und den Manager für die jeweils erbrachten Dienstleistungen separat.

7. Slogan von Morgan Stanley

Des Weiteren besitzt die Bank nicht nur einen Slogan, sondern gleich zwei verschiedene. „World Wise“ und „One client at a time“. Diese spiegeln die Arbeitsmoral des Unternehmens sehr genau wider. Außerdem, sehr catchy und einprägsam gewählt für eine Bank.

8. Dream big

Sicherlich ist Größe nicht alles! Aber ein großes Unternehmen richtig zu verwalten kann sicher helfen mehr Umsatz und Gewinn zu erwirtschaften. Demzufolge ist Morgan die sechstgrößte Bank des Landes. Direkt dahinter folgt Goldman und davor die Bank of New York Mellon und der US Bancorp.

9. Schwarzes Schaf

Außerdem feuerte Morgan Stanley einen Finanzberater. Dieser hatte angeblich Konto-Informationen von etwa 350.000 seiner Kunden gestohlen und einige davon online gestellt. Jedoch gibt es keine Hinweise darauf, dass Kunden aufgrund des Verstoßes bei einem Finanzunternehmen Geld verloren haben.

10. Durch die Krise

Während der Finanzkrise zwischen 2007 und 2008 verlor Morgan Stanley nach Berichten ca. 80% seines Marktwerts. Um die Krise zu überstehen, erhielt das Unternehmen finanzielle Hilfe von mehreren Unternehmen. Vor allem Investment Gesellschaften aus China und Japan förderten den Erhalt der Bank.

Fazit

Schließlich hat das Unternehmen so einige Krisen bewältigt und scheint sich unter den US-Banken durchsetzen zu können. Trotz der schwarzen Schafe verteidigt es seine Werte und folgt dem Leitbild. Mit den chinesischen Partnern an der Seite expandiert es auch in Asien und klettert an die Spitze des Erfolges. Von Fehlern lernt man nunmal so einiges!

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