10 wissenswerte Fakten über UPS

Erstellt am: 16. Februar 2021

Bearbeitet am: 28. April 2021

Brauner Lieferwagen, gelbe Aufschrift? Das ist doch UPS! Jeder hat mit Sicherheit schon mal ein Packet von UPS erhalten, denn das Unternehmen ist mehr als riesig. Wie alles mit einer simplen Idee begann und dann sich dann exponentiell entwickelte wolltest du bestimmt schon immer wissen! Spoiler: die Firma hat selbst ein kleines Imperium aufgebaut.

1. Wie alles begann

Im Jahr 1907 hatten zwei Teenager die Idee einen Lieferservice zu gründen. Der 19-jährige James E. Casey und sein Freund Claude Ryan richteten sich in einem Keller unter Ryans Onkels Taverne ein und führten erste Besorgungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch. Zehn Jahre später verließ Ryan den Lieferservice, jedoch gelang es James zu expandieren. Denn er eröffnete den Betrieb, den wir heute kennen in Oakland, Kalifornien.

2. Der Name

Wer liest denn nicht auch "ups"? Aber natürlich hat die Abkürzung auch eine sinnvolle Bedeutung. Denn die drei Buchstaben stehen für "United Parcel Service, Inc.". Damit ist das Rätsel ganz einfach gelöst.

3. Kennzahlen

Um einen Überblick über den Umfang des Unternehmens zu erhalten sind hier ein paar konkrete Zahlen. UPS hat ca. 11,5 Millionen Kunden, 495.000 Mitarbeiter mit rund um 125.000 Paketwagen, Lieferwagen und sogar Traktoren sowie Motorrädern. Außerdem verfügt die Firma über mehr als 1.800 Betriebsstätten in ca. 220 Nationen. Damit ist der Lieferdienst weltweit eines der führenden Unternehmen auf seinem Gebiet.

4. Größer geht immer

Denn mit der Zahl der Mitarbeiter weltweit hat UPS eine "Bevölkerung" von mehr als 67 Ländern, die es betreut. Die Zahl liegt zwischen der Population der französischen Überseegebiete Guadeloupe (403.355) und Martinique (383.173). UPS beherbergt mehr Menschen unter seinem Dach als in Island oder den Bahamas leben.

5. Fly away with me

Nein UPS liefert nicht nur, sondern hat sogar eine eigene Airline! Denn die UPS Airlines ist eine Tochtergesellschaft mit Sitz in Louisville, Kentucky, und für Frachtflüge zuständig. Zudem ist es die viertgrößte Frachtfluggesellschaft der Welt und fliegt 815 Destinationen weltweit an.

6. Warum Braun?

Casey wollte ursprünglich, dass die Firmenfahrzeuge eine gelbe Lackierung haben, aber einer seiner Partner war andere Meinung. Charlie Soderstrom, erklärte, dass ein gelbes Fahrzeug schwer sauber zu halten sei und daher Eisenbahnwaggons braun seien. Offenbar hat der Firmengründer den Rat befolgt und nun sogar gegenüber den gelben Postwagen einen Vorteil.

7. Big Brother Konzept

Bei dem Unternehmen gilt der Gedanke „Zeit ist Geld“. Daher werden alle Daten gesammelt und analysiert, um die Produktivität zu steigern. Jack Levis, Leiter des Prozessmanagements bei UPS, sagt, dass "eine Minute pro Fahrer und Tag im Laufe eines Jahres 14,5 Millionen US-Dollar ausmacht" sowie "eine Minute Leerlauf pro Fahrer und Tag am Ende des Jahres 500.000 US-Dollar Kraftstoff wert ist." Daher verfolgen bestimmte Ortungssysteme jede Bewegung der Arbeiter.

8. Bootcamp

Alle Fahrer müssen an einer speziellen Schulungsklasse teilnehmen und anschließend einen Abschluss machen. Dabei lernen sie, wie man mit schweren Boxen umgeht, wie man den LKW mit einer Hand startet und wie man sicher unter glatten Bedingungen fährt. Es gibt sogar eine Miniatur-Lieferroute mit winzigen Häusern, wo sie in ihrem LKW fahren und Lieferungen simulieren.

9. Strenge Regeln in Punkto Haare

Wahrscheinlich gibt es keinen einzigen UPS Fahrer mit Bart. Dabei ist ein Schnurrbart erlaubt, darf aber nicht direkt unter den Mundwinkeln wachsen. Auch dürfen Männerhaare die Oberseite des Kragens nicht überschreiten. Hier herrschen wohl Disziplin und Ordnung.

10. Aber gute Arbeit zahlt sich aus

Letztendlich wird ein Fahrer, der 25 Jahre ohne Unfall fährt, in den UPS "Circle of Honor" aufgenommen und erhält ein speziellen Anstecker und eine Bomberjacke.

Fazit

Offenbar nimmt UPS eine eigene kleine Dimension an, in der strenge Regeln herrschen. Aber ordentliche Arbeit wird auch gut entlohnt. Dies spiegelt sich auch anhand des Unternehmens selbst wieder, denn es hat klein angefangen und ist nun global bekannt.

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