5 Dinge, die du von Gladwell lernen kannst

Erstellt am: 31. März 2021

Bearbeitet am: 09. April 2021

Wer war Gladwell?

Malcolm Timothy Gladwell wurde am 3. September 1963 in Kanada geboren und ist als Journalist, Autor sowie Redner bekannt. Er veröffentlichte sechs Bücher, darunter "The Tipping Point: How Little Things Can Make a Big Difference", "Blink: The Power of Thinking Without Thinking" sowie "Outliers: The Story of Success".

Auch eine Reihe von bekannten journalistsichen Werken hat er zu bieten. Zum Beispiel "David and Goliath: Underdogs, Misfits, and the Art of Battling Giants" und "Talking To Strangers: What We Should Know about the People We Don't Know". Dabei standen seine ersten fünf Bücher sogar auf der Bestsellerliste der New York Times. Zudem ist er auch Gastgeber des Podcasts Revisionist History und Mitbegründer der Podcast-Firma Pushkin Industries.

Hintergrund

Seine akademische Karriere lief nicht so wie geplant, aber so nach und nach konnte er sich hocharbeiten. Zunächst nahm er eine journalistische Position beim konservativen Magazin The American Spectator an. Später schrieb er für Insight on the News, welche auch eine konservative Zeitschrift war. Von 1987 -1996 war er erfolgreich bei der Washington Post und verfasste Artikel zu Wirtschaft und Wissenschaft. Bekannt wurde Gladwell mit zwei New Yorker Artikeln, die beide 1996 geschrieben wurden: "The Tipping Point" und "The Coolhunt". Diese beiden Artikel nutzte er auch als Grundlage seines ersten Buchs. Er erhielt sogar einen Vorschuss von einer Million Dollar für sein Werk.

In einem Artikel der New Yorker aus dem Jahr 2002 führte Gladwell das Konzept des "Talentmythos" ein. Nach seiner Ansicht folgten Unternehmen und Organisationen dieser Theorie fälschlicherweise. Der Artikel befasst sich mit verschiedenen Management- und Verwaltungstechniken, die Unternehmen verwendet haben. Dabei deckte er ein Missverständnis des Konzeptes auf: das Management und die Führungskräfte stellten Mitarbeiter ohne ausreichende Qualifikationen ein und handelten vorwiegend voreilig.

Viele Unternehmen glauben daran, "Stars" über andere Mitarbeiter zu stellen sowie mit Boni und Beförderungen zu belohnen. Das führte zu einem raschen Aufstieg unerfahrener Arbeitnehmer. Dadurch gelangten Mitarbeiter in Positionen, für die sie nicht qualifiziert waren und verhinderten, dass erfahrenere Mitarbeiter aufsteigen.

Dabei fand er auch heraus, dass bei diesem System narzisstische Persönlichkeitstypen eher die Erfolgsleiter erklommen, da sie mehr Anerkennung für Leistungen bekamen und weniger Schuld für das Scheitern. Außerdem steht sowohl fest, dass Narzissten nicht als Manager geeignet sind und, dass das System der Belohnungen ein Unternehmen tatsächlich verschlechtert. Die erfolgreichsten Unternehmen sind diejenigen, die Erfahrung über alles andere stellen, so Gladwell.

5 Lektionen

Hier sind fünf interessante Dinge für dich, die du von Gladwell lernen kannst!

#1 Zehntausend Stunden

Du musst nicht die klügste Person sein, um erfolgreich zu sein. Diejenigen, die Erfolg haben, sind alle schlau genug, aber nicht unbedingt Genies. Denn es liegt nicht am IQ. Vielmehr hat das Sprichwort "10.000 Stunden üben" eine echte Wirkung. Genau das ist es, was die Gewinner auszeichnet. Dies gilt für musikalische "Genies", Computer-"Genies" oder sogar wissenschaftliche "Genies". 10.000 Stunden sind eine lange Zeit und oft ist es einfach nicht möglich diese aufzuwenden. Daher kann dieser Prozess lange dauern, wenn man sich entschließt seine Zeit nur für die eine Sache zu investieren.

Fazit: Übung macht den Meister. Wenn du erfolgreich sein willst in dem was du tust, dann musst du viel Zeit hineinstecken.

#2 Der Mut

"Courage ist nicht etwas, das du bereits hast, das dich mutig macht, wenn die schwierigen Zeiten beginnen. Courage ist das, was du verdienst, wenn du die harten Zeiten durchgemacht hast und du entdeckst, dass sie doch nicht so hart sind." Gladwell weiß genau, wovon er spricht. Egal wie steinig und möglicherweise auch hoffnungslos sein Ziel zunächst war, er hat seinen Traum nie aus den Augen verloren.

Fazit: Wenn du als Unternehmen eine Idee hast, für die du brennst, dann folge dieser Vision und lass dich von nichts und niemanden davon anhalten. Oft ist es diese Motivation, die Kunden so sehr begeistert.

#3 Kleine Biester

Katastrophen werden am häufigsten durch eine Reihe von kleinen Ereignissen verursacht. Oft denkt man, dass nur ein Fehler die komplette Karriere zerstört, aber das ist nicht wahr. Denn es sind vielmehr unscheinbare Dinge, die irgendwann das Fass zum überlaufen bringen. Auf der Führungsebene solltest du mögliche Bereiche identifizieren, in denen auch nur minimale Fehler auftreten können. Diese scheinbar kleinen, aber tödlichen Bedrohungen müssen dann unmittelbar beseitigt werden. Denn wenn sie sich alle aufsummieren, ist es zu spät!

Fazit: Genau arbeiten und die kleinen Biester sofort eliminieren!

#4 Ohne Spaß keinen Wert

"Diese drei Dinge - Autonomie, Komplexität und eine Verbindung zwischen Aufwand und Belohnung - sind, da sind sich die meisten einig, die drei Eigenschaften, die Arbeit haben muss, wenn sie befriedigend sein soll. Es ist nicht, wie viel Geld wir verdienen, das uns letztendlich glücklich macht. Es geht darum, ob unsere Arbeit uns erfüllt." Das ist ein Zitat aus seinem Buch Outliers: The Story of Success. Wahre Worte, denn nur mit Geld wird man auf lange Sicht nicht glücklich. Zudem ist Geld nie eine Motivation, die einem Unternehmen einen langfristigen Erfolg bietet. Die Kunden müssen spüren, dass die Mitarbeiter auch für ihre Arbeit brennen.

Fazit: Um Kunden und Mitarbeiter nachhaltig glücklich zu stimmen, benötigt man eine ehrliche Hingabe zu seiner Tätigkeit. Nur so können sie erfüllt sein. Also stell dir die Frage "Macht meine Arbeit mir auch wirklich Spaß?"

#5 Schneeball des Erfolgs

Erfolg ist das Ergebnis eines kumulativen Vorteils. Das bedeutete, dass sich in diesem Fall die kleinen und feinen Unterschiede zu etwas Positivem aufsummieren. Du bist anfangs nur ein wenig besser als deine Kollegen. Und dieser kleine Unterschied führt zu einer Chance, den Unterschied noch etwas auszuweiten. Dieser Vorteil wiederum bietet eine weitere Gelegenheit, die den anfänglichen Unterschied noch größer macht. Irgendwann wirst du dann zum Überflieger. Aber du hast niemals als ein solcher angefangen. Du warst lediglich einfach ein wenig besser als alle anderen.

Fazit: Behalte deine Konkurrenz und den Wettbewerb immer im Auge und sei nur ein wenig besser als deine Mitbewerber. Wenn der Erfolg dann einmal kommt und du dabei bist den Markt zu erobern, hast du die besseren Karten!

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