Apple Erfinder Steve Jobs im Porträt

Erstellt am: 24. Februar 2021

Bearbeitet am: 19. März 2021

Die Lebensgeschichte von Steve Jobs ist natürlich sehr eng mit Apple verbunden. Apple revolutionierte den Musikmarkt, das Geschäft mit Smartphones und vieles mehr. Dennoch ging es nicht immer nur nach oben. Wir zeichnen den Weg von Steve Jobs nach. Außerdem schildern wir euch, wieso Zeichentrickfilme Steve Jobs zum Millionär machten.

Die Anfänge

Steve Jobs wurde im Februar 1955 in San Francisco geboren. Seine leiblichen Eltern gaben ihn zur Adoption frei. Einzige Bedingung: er sollte bei Akademikern aufwachsen. Das Ehepaar Jobs, die ihn adoptierten, waren keine Akademiker. Jedoch versprachen sie eine College Ausbildung. Von seinen Adoptiveltern erhält er den Namen Steven Paul Jobs. Steve galt als schlau. Er interessierte sich schon früh für Technik. In der Nachbarschaft wohnten Ingenieure von Firmen wie Intel und Hewlett-Packard. 1972 erreicht er einen Highschool-Abschluss. Sein Studium brach er nach einem Semester ab. Im folgenden arbeitete er für Atari. Er sollte ein Spiel entwickeln. Hierbei half ihm sein alter Freund Steve Wozniak. Dieser entwickelte das Spiel in 4 Tagen. Später bauten sie eine Box, mit der man damals kostenfreie Ferngespräche führen konnte. Einerseits war es natürlich illegal. Andererseits entdeckte Jobs seinen Geschäftssinn. Ohne diese Box hätte man Apple nicht gegründet, sagte Jobs später einmal.

Der Start von Apple

Wie schon bei Google beginnt die Geschichte Apples in einer Garage. Besser gesagt im kalifornischen Palo Alto. Startschuss ist 1976. Der erste Computer heißt Apple 1. Kaufpreis: 666,66 US-$. Zuvor wird die "Apple Computer Company" gegründet. Im folgenden Jahr erscheint bereits der Apple 2. 1978 setzten die Jungunternehmer 7,8 Millionen Dollar um. Zum Börsengang von Apple zwei Jahre später war der Umsatz auf 117 Millionen angewachsen. Apple ist ein big player im Markt der Heimcomputer. Der endgültige Durchbruch hingegen kommt mit dem ersten Macintosh. Dieser erscheint 1984. Er ist der erste kommerziell erfolgreiche Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Maus und Monitor gehören des weiteren zur Ausstattung. 1985 verlässt Jobs das Unternehmen nach einem Streit. Darüber hinaus verkauft er alle Aktien bis auf eine.

Steve Jobs Neugründung und Comeback

Nachdem er bei Apple ausschied, gründet Steve Jobs eine neue Firma. NeXT Computer ist technisch allen weit voraus. Ein kommerzieller Erfolg bleibt allerdings aus. Im Februar 1993 verkauft er das Hardwaregeschäft. Infolge dessen konzentriert sich Jobs auf die Softwareentwicklung mit NeXT. Mit dem Erfolg von Windows 95 sinkt der Anteil von Apple immer mehr. Apple kauft 1996 NeXT und Steve Jobs kehrt zurück zu Apple. Zuerst nur in beratender Funktion. Wusstet ihr, dass Microsoft in Apple investiert hat? 1997 kann Jobs Bill Gates dazu bringen, in Apple zu investieren. Außerdem sagt er zu, seine Office Programme weiterhin auch für Apple zu entwickeln.

Nach seiner Rückkehr revolutioniert Apple verschiedenste Märkte. Zuerst erscheint der iMac. Dieser rettet das wirtschaftliche Überleben Apples. Darüber hinaus bilden sie zum Beispiel mit iTunes einen Gegenpool zu den illegalen Musikdownloads. 2001 erscheint der iPod und 2007 das iPhone. Besonders letzteres ist bis heute der Kassenschlager im Hause Apple. Mehr Fakten über Apple haben wir euch bei uns im Blog.

Steve Jobs privat

Bereits 1986 investiert er in Pixar. Die animierten Zeichentrickfilme Findet Nemo und Toy Story werden Welterfolge. 2006 übernimmt Walt Disney die Pixar Studios. 7,4 Milliarden Dollar zahlt Disney hierfür. Da Jobs 50,1% der Pixar Aktien hält , wird er zum vielfachen Millionär. Darüber hinaus wird Steve Jobs mit rund 6% zum größten Disney Einzelaktionär. Im Januar 2011 gibt Steve Jobs das Tagesgeschäft aus gesundheitlichen Gründen ab. Nachfolger wird Tim Cook. Bis zu seinem Tod am 05.10.2011 bleibt Jobs Vorsitzender des Verwaltungsrats. Er starb an den Folgen seiner Krebserkrankung. Steve Jobs hinterläßt vier Kinder.

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