Der perfekte Marketing-Mix

Erstellt am: 02. Januar 2021

Bearbeitet am: 09. Januar 2021

Die Definition vom Marketing-Mix

Der Marketing-Mix wurde 1960 von Neil H. Borden entwickelt und hat sich zum am meisten genutzten Marketingtool weiterentwickelt. Er bedeutet das Festlegen und Umsetzen von Maßnahmen der Vermarktung.

Die Instrumente des Marketing-Mix

Der Marketing-Mix teilt sich in vier verschiedene Bereiche auf:

    Die Preispolitik
    Die Produktpolitik
    Die Distributionspolitik
    Die Kommunikationspolitik

Des weiteren müssen diese vier Instrumente immer aufeinander abgestimmt sein, damit der Marketing-Mix auch wirklich erfolgreich ist.

Die Instrumente: Definitionen und Beispiele

Die Preispolitik

Bei der Preispolitik geht es um die sinnvolle Gestaltung des Preises. Überdies geht es um die Entscheidung für ein Preissegment, um Rabattaktionen, aber auch um Zahlungsbedingungen.

Anhand der Marke Rolex kann man die Preispolitik sehr gut erkennen. Denn sie liegt im hohen Preissegment und gilt damit auch als ein Statussymbol für wohlhabende Menschen. Je teurerer die Rolex ist, desto besser. Denn sie soll Wohlstand zeigen.

Die Produktpolitik

Bei der Produktpolitik dreht sich alles um die Marke und das Produkt an sich. Einerseits wird dort auf den Nutzen des Produktes wert gelegt. Anderseits werden auch die Eigenschaften der Marke selbst und das Design festgelegt. Zudem wird dort auf die Bedürfnisbefriedigung der Kunden eingegangen. Denn je zufriedener der Kunde ist, desto öfter kauft er auch das Produkt und empfiehlt es weiter. Deshalb stellt die Produktpolitik den wichtigsten Teil des Marketings dar.

Ein Beispiel dafür ist die Marke Nike. Dabei ist der Nutzen der Marke wohl jedem klar. Nike verkauft hochwertige Schuhe, sowohl für den Alltag als auch für Sportler. Allerdings vermittelt die Marke auch ein Lebensgefühl. Mit dem Claim „Just do it“ möchte Nike den Menschen zeigen, dass sie alles erreichen können, wenn sie nur an sich glauben. Damit vermittelt Nike auch wichtige Werte des Unternehmens.

Die Distributionspolitik

Bei der Distributionspolitik geht es um die verschiedenen Prozesse, die durchlaufen werden, bis das Produkt verkauft wird. Insofern zählen die Produktion, der Transport und natürlich auch der Vertrieb dazu. Überdies ist es auch wichtig festzulegen, wer den Verkauf des Produktes übernimmt und über welche Shops das Produkt angeboten wird.

Ein Beispiel dafür ist die Marke Zara. Hier wird der Vertrieb über mehrere Kanäle übernommen. Einerseits wird in zahlreichen Zara Shops persönlich eingekauft. Anderseits gibt es einen Online-Shop der Marke selbst. Außerdem gibt es weitere Vertriebspartners wie beispielsweise Zalando. Über diese Website bestellt man auch Artikel der Marke.

Die Kommunikationspolitik

Die Kommunikationspolitik beschäftigt sich mit dem Präsentieren und dem Werben eines Produktes. Dabei kommt es immer auf das Produkt und die Zielgruppe an. Denn anhand diesen wird die Kommunikation ausgerichtet. Bei einer jungen Zielgruppe ist es beispielsweise sinnvoll, das Produkt über Social Media zu bewerben. Da es heutzutage viele Unternehmen mit den gleichen Dienstleistungen gibt, ist es wichtig, die richtige Kommunikationspolitik zu wählen. Denn damit kann man die Zielgruppe für sich gewinnen, indem man für Identifikation mit der Marke sorgt.

Ein Beispiel dafür ist die Marke Oatly. Denn sie kennt ihre Zielgruppe genau. Die Zielgruppe stellen junge und umweltbewusste Menschen dar. Dabei wird die junge Zielgruppe durch eine lockere Sprache und Design angesprochen. Sprüche wie “Hey food Industry, show us your numbers” tragen einen großen Teil dazu bei. Auch die vielen Plakate, die vor allem in Schweden zu sehen waren wirkten ansprechend für die Zielgruppe. Denn sie rebellierten durch Sprüche und Bilder gegen die Milchbauern. Umweltbewusste Menschen werden einerseits auch durch solche Proteste der Marke angesprochen, aber auch durch die Verpackung selbst. Denn auf jedem der Oatly Kartons ist die CO2-Äquivalente dargestellt.

Fazit

Der Marketing-Mix besteht aus vier Teilen. Dazu gehören Preis-, Produkt-, Distribution- und Kommunikationspolitik. Jedoch sollten diese Bereiche nicht nur einzeln betrachtet werden. Vielmehr ist es wichtig, diese Instrumente aufeinander abzustimmen. Denn nur so kann eine einheitliche Strategie der Marke entwickelt werden.

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