Die Gründungsgeschichte von IBM

Erstellt am: 01. März 2021

Bearbeitet am: 03. Juni 2021

Steckbrief

Herman Hollerith

* 29. Februar 1860 in Buffalo, New York

† 17. November 1929 in Washington, D.C.

verheiratet, 1 Kind

Ohne die Entwicklungen von IBM wäre der PC Markt womöglich ein anderer. Wusstet ihr, dass ein Deutscher den Vorläufer gründete? Wir beschreiben euch den Weg vom Lochkartenhersteller zum heutigen Konzern.

Die Anfänge

Wir sind im Jahr 1860. Herman Hollerith kommt im Februar zur Welt. Geburtsort: Buffalo, New York. Seine Eltern wanderten aus der Nähe von Landau aus. Das Studium der Ingenieurwissenschaften beendet er 1879. Er hilft ein Jahr später bei der großen Volkszählung. Hollerith arbeitet in verschiedenen Jobs. Im September 1884 reicht er sein erstes Patent ein. Hollerith entwickelte die Idee der Lochkarten weiter. Er erfand ein System zur Erfassung von Daten auf Lochkarten. Im Januar 1889 wurde nach einigen Änderungen das Patent erteilt. Erster Einsatz war zur Erfassung von medizinischen Daten.

Die sogenannte "Hollerithmaschine" war ein Meilenstein. Deshalb wurde sie bei der Volkszählung 1890 eingesetzt. Er vermietete sie an die Behörde. Seine Erfindung half, die Dauer der Auswertung mehr als zu halbieren. Statt sieben Jahre benötigten die Mitarbeiter nur noch zwei zur Auswertung.

Der IBM Vorläufer

Nach weiteren Verbesserungen des Systems gründete er schließlich 1896 die Tabulating Machine Company. Die neue Firma soll ihm helfen, seine Erfindung zu vermarkten. Allerdings blieb der Erfolg aus. Nach einem Streit über die Preise verzichtete die Behörde auf seine Dienste. Kurz gesagt verlor Hollerith seinen besten Kunden. Daraufhin verkaufte er seine Firma 1911. Sie fusionierte mit zwei anderen Unternehmen zur Computing Tabulating Recording Corporation (CTR).

Thomas Watson übernahm die Leitung des neuen Unternehmens. Er galt als einer der besten Verkäufer weltweit. So handelte er für sich ein Gehalt aus. Durch eine prozentuale Gewinnbeteiligung verdiente er bis zu 1000 Dollar am Tag. 1924 benennt er das Unternehmen um. Neuer Name: „International Business Machines Corporation“, kurz IBM. Grund dafür war der aktuelle Schwerpunkt der Firma. Sie verkaufte vornehmlich Produkte für andere Firmen. Lochkartensortierer, Locher, Prüfer und vieles mehr. Das jedoch sorgte für ein Monopol.

Der Siegeszug

Der Schwerpunkt änderte sich. In den 1950er Jahren wurden die ersten Computer hergestellt. Im folgenden sorgte die elektronische Schreibmaschine für Umsatz. 1981 erschien der erste IBM-PC. Da die Komponenten frei erhältlich waren, gab es viele Konkurrenten. Doch kosteten deren Produkte viel weniger. Im Laufe der 1990er Jahre verlor IBM seine Marktführerschaft. Das Prinzip der Kompatibilität prägt viele Hersteller allerdings bis heute.

Aufgrund der verlorenen Marktführerschaft wandelte sich der Konzern. Beratungen und Dienstleistungen stehen höher im Kurs. Das heißt, man bietet Hard- und Softwarelösungen an. Darüber hinaus die erwähnten Beratungen und Dienste. Dazu gehört heutzutage auch die künstliche Intelligenz. Die bis 2004 hergestellten Notebooks wurden verkauft. Darum vertreibt Lenovo die einstigen IBM ThinkPads heutzutage. Übrigens: mehr Fakten über IBM erfahrt ihr in unserem Blog.

Thomas Watson starb 1956 in New York. Er war bis einen Monat vor seinem Tod Vorstandsvorsitzender. Hollerith verstarb 1929 in Washington.

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