Die vier Stufen der Kompetenz

Erstellt am: 22. Januar 2021

Bearbeitet am: 12. April 2021

Ohne Kompetenz gibt es keine zufrieden stellenden Ergebnisse. Denn dies ist leider eine traurige Realität. Doch was sind Kompetenzen, wie erlangt man sie und wann weiß man überhaupt ob man welche besitzt? Diese Fragen wollen wir in dem Artikel klären. Viel viel Spaß beim Lesen und dem dazugehörigen Kompetenzerwerb.

Was sind Kompetenzen?

Menschen haben Kompetenzen, Marken haben Kompetenzen, Unternehmen haben Kompetenzen. Also was sind Kompetenzen?

Unter Kompetenz versteht man das Wissen und Können über ein bestimmtes Thema. Dazu gehört auch, dass man in diesem Themenbereich Herausforderungen und Probleme lösen kann. Man kennt sich so gut in dem Thema aus, dass man Schwierigkeiten meistern kann.

So jetzt haben wir gelernt, was Kompetenzen sind. Jedoch haben Kompetenzen auch unterschiedliche Stufen und diese Stufen möchten wir euch hiermit vorstellen. Viel Spaß beim Erklimmen der 4 Stufen. Genießt den Ausblick wenn ihr ganz oben seid.

Stufe eins: die unbewusste Inkompetenz

Jeder von euch hat sicherlich so etwas schon mal erlebt. In einer Diskussion oder in einem Meeting erzählt eine Person einfach nur Bullshit und ihr wisst gar nicht wo ihr anfangen sollt der Person etwas zu erklären. Mit einfachen Worten: die Person weiß gar nicht wie blöd sie ist. Herzlich willkommen auf der Stufe der unbewussten Inkompetenz.

Stufe zwei: die bewusste Inkompetenz

Raus aus der Dunkelheit. Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Wie sagte Sokrates 412 v. Chr.: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Und wenn du unterscheiden kannst zwischen Kompetenzen, die du bereits hast, und Kompetenzen, die noch nicht Teil deiner Persönlichkeit, Teil deiner Marke oder Teil deines Unternehmens sind, hast du eine wichtige Stufe erreicht. Denn in dieser Stufe kannst du dir Hilfe holen. Menschen in diesem jeweiligen Tätigkeitsfeld können dich entweder weiterbilden oder dein Problem lösen. Wie sagte Steve Jobs? "Es macht keinen Sinn, kluge Leute einzustellen und ihnen zu sagen, was zu tun ist. Wir stellen kluge Leute ein, damit sie uns sagen können, was zu tun ist."

Stufe drei: die unbewusste Kompetenz

Jeder von euch kennt das. Es gibt Fähigkeiten und Fertigkeiten, die wir nicht für besonders Erachten. Das kann doch jeder. Das ist doch überhaupt nichts Besonderes. Solche Sätze fallen dann häufig. Doch das letzte was dem Fisch auffällt ist das Wasser um ihn herum. Somit erkennen Menschen häufig ihre Gabe oder ihre Kompetenzen nicht. Denn sie denken es wäre normal. Die Mutter vom US Rapper JAY-Z erklärte ihrem Sohn immer, dass er hart arbeiten muss. Denn nur so könne er im Leben etwas erreichen. Daher dachte der junge JAY-Z man könne mit Rap kein Geld verdienen, weil ihm dies ja schließlich so leicht fiel. 1 Milliarde $ später wurde er eines Besseren belehrt.

Kurz zusammengefasst: Unternehmen, Menschen oder Marken können Dinge, jedoch verstehen sie nicht bis ins letzte Detail, warum sie gerade in dem so gut sind.

So ging es auch einem unserer Kunden der Marke Ankerkraut. Sehr viele Menschen lieben das Unternehmen, was Anna und Stefan aufgebaut haben. Doch nach dem Moin Camp 2019 durften wir diese beiden kennen lernen. Und sie haben uns eine Frage in den Raum geworfen. Dabei lautete sie: Warum funktioniert alles was wir tun und warum lieben uns die Menschen? Dies haben wir gemeinsam mit der Marke Ankerkraut in Erfahrung gebracht und dadurch konnten die Entscheidungsträger noch mutigere und bessere Entscheidungen treffen. Denn wenn nicht nur dein Bauch dir eine positive Rückmeldung über eine Entscheidung gibt, sondern auch dein Hirn, dann hast du den Mut den Lamborghini auf 300 km/h zu beschleunigen.

Stufe vier: die bewusste Kompetenz

Bleiben wir bei unserem Beispiel und erklimmen die Stufe vier. Marken und Menschen erreichen die vierte Kompetenzebene wenn sie versuchen zu verstehen. Sie wollen verstehen, warum sie so stark sind in dem was sie tun. Bei Marken ist es ganz einfach. Man entwickelt seine Markenidentität und versteht wie man sich funktional und symbolisch gegenüber dem Wettbewerb differenziert. Schließlich weiß man welches Versprechen man als Marke gegenüber seinen Konsumenten gibt. Man weiß auch, wie man sich verhalten muss, um diesem Versprechen gerecht zu werden. Doch auch das ist für Anfänger oft einfacher gesagt als getan.

Kurz gesagt: die vierte Stufe der Kompetenz vereint Herz und Hirn. Du spürst, dass es richtig ist und du weißt, dass es richtig ist was du tust. Denn du hast es durchdrungen und komplett verstanden.

Fazit

Wer mehr zum Thema Marke und den Stufen der bewussten Kompetenz wissen möchte kann sich gerne zu unserer Branding Masterclass anmelden. Dort erklären wir das Thema strategische Markenführung ganzheitlich und führen euch durch den Prozess, den wir gemeinsam für Ankerkraut realisiert haben.

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