Wer ist der Gucci Gründer?

Erstellt am: 10. März 2021

Bearbeitet am: 08. April 2021

Ich glaube, der Name steht für sich. Und die Marke dahinter dürfte kein Geheimnis sein. Wir stellen euch den Gründer hinter der Luxusmarke ein bisschen näher vor. Heute dreht sich alles um Guccio Gucci.

Die Anfänge von Guccio Gucci

Wir sind in Italien im späten 19. Jahrhundert. Im März 1881 wird in Florenz jemand geboren, dessen Name später mal auf der ganzen Welt bekannt sein wird. Guccio Gucci erblickt das Licht der Welt. Sein Vater arbeitet im Lederhandwerk.

Nach der Schule eröffnet Gucci 1906 zunächst ein Geschäft für Reitbedarf. Schon kurz danach geht er nach Paris und London. In England schlägt er sich als Liftboy in Luxushotels durch. Im Grunde genommen verdankt er diesem Aufenthalt den Kontakt zur internationalen Mode- und Designerwelt. Dadurch entwickelt Gucci ein Gespür für Schönheit und Ästhetik. 1920 kehrt Guccio Gucci zurück nach Florenz und eröffnet erneut ein Geschäft. Anfangs verkauft er erneut Reiterzubehör. Dieses Mal stellt er die Produkte selbst her.

Die Entwicklung der Marke

Im Laufe der Jahre weitet sich die Auswahl auf immer mehr Lederwaren wie zum Beispiel Handtaschen aus. In Rom bietet Gucci ab 1938 seine Produkte in der besten Adresse der Stadt an. Das Unternehmen "Guccio Gucci S.r.l." floriert bald so sehr, dass seine vier Söhne 1939 ihre eigenen Gucci-Filialen eröffnen können. Die Kinder starten in Florenz, Rom und Mailand. Während des Faschismus und des Zweiten Weltkriegs wird das Material knapp. Daraufhin steigert Gucci seine Kreativität. Infolge greift er auf alternative Materialien zurück.

Hierdurch sind Hanf, Jute und Bambus bis heute Bestandteile des Gucci-Designs. Die Familientradition des Hauses Gucci steht seitdem für handwerklich sorgfältig verarbeitete Mode- und Designartikel von bester Qualität. Zu den beliebtesten Produkten zählen Handtaschen, Schuhe, Koffer, und Schmuck. 1953 expandiert Gucci nach Übersee. Aldo und Rodolfo eröffnen das erste Geschäft in New York. Noch im selben Jahr verstirbt Guccio Gucci in Mailand. Der Tod allerdings löst auch einen langjährigen Streit um das Erbe aus. Daraus resultierend steht das Unternehmen kurz vor dem Abgrund.

Gucci heute

Während der 1960er und 1970er Jahre entwickeln sich die Kreationen zu einem weltweiten Status-Symbol. 1982 wird das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1988 kauft sich ein arabischer Investor in die Gucci-Gruppe ein. Schon ein Jahr später wird Maurizio Gucci, ein Sohn Rodolfos und Enkel Guccio Guccis, Präsident. Als Maurizio 1993 seine Interessen abtritt, beendet dies auch das Familienunternehmen. Die Leitung geht daraufhin komplett auf die arabische Investmentgruppe über. Maurizio Gucci wurde überdies 1995 erschossen.

In den folgenden Jahren tragen vor allem die Manager und Designer Dawn Mello und Tom Ford dazu bei, das Gucci-Unternehmen wieder zum Welterfolg zu führen. Gucci expandiert vor allem durch den Absatz von Lederwaren, Kleidermode und Schuhen. Heute hat der Konzern circa 500 Geschäfte in der ganzen Welt. Im Jahr 2020 machte Gucci rund 7 Milliarden Euro Umsatz. Mehr interessante Details erfahrt ihr übrigens hier.

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