Wer ist der Markengründer Enzo Ferrari?

Erstellt am: 10. März 2021

Bearbeitet am: 03. Juni 2021

Steckbrief

Enzo Anselmo Ferrari

* 18. Februar (amtlicher Eintrag in das Geburtsregister: 20. Februar) 1898 in Modena

† 14. August 1988 in Modena

2x verheiratet, 2 Söhne, Alfredo & Piero

Letzterer heute Vizepräsi von Ferrari

Bis heute ein Familienunternehmen

Wenn es um schnelle Flitzer auf den Straßen geht, fallen meistens zwei Namen: Porsche und Ferrari. Wir beschäftigen uns heute mit dem Gründer von der Luxusmarke mit dem Pferd, Enzo Ferrari. Übrigens: Angeblich verdient Ferrari circa 69.000 Euro pro verkauftem Fahrzeug. Das ist mal eine Ansage, oder?

Die Anfänge von Enzo Ferrari

Enzo Anselmo Ferrari kommt am 18.02.1898 zur Welt. Seine Mutter ist Landwirtin, der Vater ist Schmied. Im Anschluss an seine Schulausbildung im Jahr 1914 erlernt Ferrari das Handwerk seines Vaters. Schon in seiner Jugend interessieren ihn fast ausschließlich die neuen Verbrennungsmotoren. So nutzt er den elterlichen Betrieb, um sein Wissen zu verbessern. Zuerst repariert er Motoren, dann baut er eigene. Ferrari lässt sich später gerne mit dem Titel „Ingenieur“ anreden, obwohl er nie eine formale Ausbildung erhalten hat.

Der Einstieg in den Rennsport

Eine Bewerbung als Werksfahrer bei Fiat in Turin ist nicht erfolgreich. Ersparnisse und private Förderer ermöglichen Ferrari dennoch den Aufbau eines eigenen Fahrzeugs, mit dem er fortan an Rennen der Region teilnimmt. Seine intensiven Kenntnisse und das Talent als Rennfahrer brachten ihm schnell einige Siege ein. Dadurch bekam er eine erste Anstellung als Testfahrer. Schon 1920 wird er Fahrer bei Alfa Romeo, zu denen er kurz vorher wechselt.

Gründung von Ferrari

1929 gründete Ferrari seinen eigenen Rennstall. Er fährt aber weiterhin mit dem Wagen von Alfa-Romeo. Nachdem Ferrari seine aktive Laufbahn beendet, wird er stellvertretender Leiter bei Alfa-Romeo. Diese Zusammenarbeit endet 1939. Es gibt die Auflage, dass Enzo Ferrari vier Jahre lang keinen Rennsport mehr betreiben darf. Nachdem seine Werkstatt 1943 fast vollständig zerstört ist, zieht der Rennstall nach Maranello um. 1946 wird erstmals ein eigener Rennwagen konstruiert. Im darauf folgenden Jahr gelingt schon der erste Sieg. Ebenfalls ab 1946 baut man Wagen für die regulären Straßen.

Der Ferrari-Konzern

2019 verkaufte man circa 10.000 Fahrzeuge. Ein Rekord. Bis Anfang 2016 war Fiat Hauptaktionär bei Ferrari. Noch heute hält Enzos Sohn Piero 10% der Aktien am Konzern. Darüber hinaus ist er Vizepräsident.
Enzo stirbt im August 1988. Er ist insgesamt zweimal verheiratet. Er hat zwei Söhne hinterlassen.

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