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Was sind die Marketinginstrumente?

Erstellt am: 13. April 2021

Bearbeitet am: 23. August 2021

Definition Marketinginstrumente

Die Marketinginstrumente kannst du dir als eine Reihe von taktischen Marketing-Tools vorstellen. Diese verwendet ein Unternehmen, um seine Marketing Strategie tatsächlich umzusetzen. Die Strategie zeigt dir, wie dein Unternehmen einen Kundennutzen schafft, profitable Kundenbeziehungen aufbaut und im Gegenzug wieder Wert gewinnt. Wenn du den Begriff einmal gegooglt hast, bist du bestimmt auch auf die Bezeichnungen 4Ps oder auch 7Ps gestoßen. Diese gehören wiederum zu dem Marketing-Mix.

Die 4 Ps beim Marketing

Die Marketinginstrumente bestehen aus den Marketing-Mix-Elementen. Jetzt fragst du dich bestimmt, was nun wieder der Mix ist. Dieser besteht aus allem, was dein Unternehmen tun kann, um Einfluss auf die Nachfrage nach deinem Angebot zu nehmen. Und diese vielen Möglichkeiten lassen sich in vier Bereiche zusammenfassen: die 4 Ps.

Die 4 Ps stehen für Product, Price, Place (Vertrieb) und Promotion. Die einzelnen Elemente betrachten wir nun genauer, bevor wir uns ihrer Erweiterung zuwenden.

#1 Product (Produktpolitik)

Das Produkt ist die Realisierung der Bedürfnisse und Wünsche der Kunden. Es ist die Basis für Wert und Nutzen deines Angebots. Dabei können es Produkt, Waren oder Dienstleistungen sein, die dein Unternehmen dem Zielmarkt anbietet.

Ein Produkt besteht nicht nur aus seinen materiellen Bestandteilen, sondern auch aus dem Nutzen, den es bietet. So ist ein Auto mehr als die Muttern und Schrauben und Tausende von anderen Teilen. Das Auto bietet deinem Kunden Funktionen wie beispielsweise Mobilität oder Status an. Aber zusätzliche Leistungen wie Garantie gehören auch dazu. Damit ist das Produkt weit mehr als nur seine äußere Form. Ein Produkt umfasst das komplette Paket deines Angebots.

Fazit: gestalte dein Angebot so, dass es mit allen Komponenten ein stimmiges Bild ergibt und die Bedürfnisse deiner Zielgruppe optimal befriedigt.

#2 Price (Konditionenpolitik)

Der Preis ist ein Teil des Werteaustauschs, der zwischen deinem Unternehmen und dem Kunden stattfindet. Er ist die Menge an Geld, die Kunden zahlen müssen, um das Produkt zu erhalten. Der Preis ist jedoch mehr als nur der Listenpreis, sondern kann durch Rabatte, Verhandlungen, Zulagen oder Kreditbedingungen angepasst werden. Diese Maßnahmen passen den Preis an die wettbewerbsorientierten und wirtschaftlichen Bedingungen an. Dabei bringen sie ihn in Einklang mit der Wahrnehmung des Produktwertes durch den Kunden.

Der Wert des Produkts sollte bei der Preisfestsetzung besonders berücksichtigt werden. Dies kann durch Methoden wie die kostenorientierte Preisbestimmung (Mark up Pricing), die gewinnorientierte Preisbestimmung (Break-even-Analyse), die nachfrageorientierte Preisbestimmung oder die konkurrenzorientiere Preisbestimmung erfolgen.

Fazit: wenn die Kluft zwischen der Wahrnehmung der Kunden und dem Preis, den sie für das Produkt zahlen müssen, zu hoch ist, kann sich der gesamte Marketing-Mix als nutzlos erweisen. Also musst genau überlegen, wie du deinen Preis festlegst!

#3 Place (Distributionspolitik)

Mit „Place“ ist hierbei die Verteilung deines Produktes gemeint. Place oder Vertrieb bezieht sich auf die Überführung deines Produktes vom Unternehmen zum Käufer. Dies kann über Einzelhändler, eigene Händler oder andere Vertriebsnetze geschehen. Im Falle eines Automobilherstellers bezieht sich „Place“ auf die große Anzahl unabhängiger Händler. Diese verkaufen die Modelle des Unternehmens. Diese Händler führen ein angemessenes Inventar der Autos, sind verantwortlich für Verhandlungen, Abschlussverkäufe, sowie für After-Sales-Services.

Fazit: sei dir immer im klaren wie du deine Logistik organisierst. Hier musst du dich fragen, ob du dich lieber für mehrere kleine Einzelhändler oder für Großhändler entscheidest.

#4 Promotion (Kommunikationspolitik)

Ein Unternehmen kann für seine Kunden so viel Wert und Produkte schaffen, wie es möchte. Solange der Kunde aber ahnungslos ist, macht das Unternehmen keinen Umsatz. Daher bezieht sich „Promotion“ auf die Werbung der Angebote.

Werbung ist jedoch mehr als nur Vermarktung und Verkauf. Unternehmen können jedes Jahr Millionen für Werbung ausgeben, um die Verbraucher über das Unternehmen, seine Marken und seine Produkte zu informieren. Sie können Vertriebsmitarbeiter ausbilden, um potenzielle Käufer des Produkts zu überzeugen. Und sie können spezielle Werbeaktionen wie Rabatte oder Treuepunkte einsetzen.

Aber gerade heute muss Werbung als Kommunikation verstanden werden. Gerade in Zeiten sozialer Medien und moderner Technologien ist der Informationsaustausch zwischen Kunde und Unternehmen ein zentrales Thema geworden. Kommunikation ist offener als je zuvor. Es war noch nie einfacher, in das gesellschaftliche Leben der Menschen einzutreten. Das Unternehmen sollte darauf abzielen, die Werbung im Alltag der Kunden zu integrieren und ihnen den Mehrwert des Produktes zu vermitteln.

Fazit: dein Unternehmen sollte die Werbung genau auf die Zielgruppe abstimmen und vor allem den Nutzen des Produktes in den Vordergrund stellen.

Die 7 Ps beim Marketing

Wie schon erwähnt gibt es nicht nur die 4Ps, sondern noch drei weitere. Die Erweiterung des klassischen Marketing-Mix bietet einen vollständigen Überblick über die Marketinginstrumente. Wenn du alle sieben einmal kennengelernt hast, beherrscht du schon die optimale Grundlage des Marketings!

#5 Packaging (Verpackung)

Das fünfte Element im Marketing ist das Packaging, also die Verpackung. Die Verpackung bezieht sich auf die Art und Weise, wie dein Produkt oder deine Dienstleistung von außen gezeigt wird. Sie bezieht sich aber auch auf deine Mitarbeiter und wie sie auftreten. Auf deine Büros, Wartezimmer, Broschüren und jedes einzelne visuelle Element über dein Unternehmen. Also auf die Corporate Identity. Alles muss berücksichtigt werden, um gesunde Marketinginstrumente zu schaffen, die funktionieren.

Manchmal ist es ganz interessant und auch notwendig, jedes visuelle Element der Verpackung deines Produkts oder deiner Dienstleistung durch die Augen eines kritischen Kunden zu betrachten. Denn der erste Eindruck zählt. Die meisten Menschen entscheiden innerhalb der ersten 30 Sekunden, ob ihnen ein Angebot gefällt oder nicht. Kleine Verbesserungen in der Verpackung oder dem äußeren Erscheinungsbild deines Produkts oder Dienstleistung können oft zu völlig unterschiedlichen Reaktionen der Kunden führen.

Fazit: in Bezug auf die Verpackung deines Unternehmens, Produktes oder deiner Dienstleistung solltest du an alles denken, was dein Kunde vom ersten Moment des Kontakts mit deinem Unternehmen bis zum Kaufprozess sieht.

#6 Positioning

Das sechste P steht für die Positionierung. Hier geht es darum, ständig darüber nachzudenken, wie dein Unternehmen in den Herzen und Köpfen deiner Kunden positioniert ist. Wie denken und reden die Leute über dich, wenn du nicht anwesend bist? Wie denken und sprechen die Leute über dein Unternehmen? Welche Positionierung hast du auf dem Markt? Mit welchen Wörtern beschreiben die Menschen dein Unternehmen und dein Angebot?

Beginne damit, indem du die Position bestimmst, die du haben möchtest. Dabei kannst du dir folgende Fragen stellen: Wenn du den idealen Eindruck in den Herzen und Köpfen deiner Kunden schaffen könntest, wie wäre dieser? Was müssten du in jeder Kundeninteraktion tun, damit deine Kunden so denken und sprechen können? Welche Änderungen müsstest du vornehmen, um als die beste Wahl für deine Kunden angesehen zu werden?

Fazit: Stichwort Markenidentität. Sei dir im Klaren, wie dein Unternehmen wahrgenommen werden soll und kommuniziere dies eindeutig nach innen und außen.

#7 People (Stakeholder)

Die Menschen machen die Marketinginstrumente komplett. Um ein erfolgreiches Business zu führen, musst du genau darüber nachzudenken, wer welche Aufgabe übernimmt. Hier geht es also um die internen und externen Stakeholder. Wer arbeitet innerhalb deines Unternehmens in welchem Bereich? Und welche Aktivitäten finden außerhalb deines Unternehmens statt? In vielen Fällen ist es nicht möglich, Fortschritte zu machen, wenn man nicht die richtigen Mitarbeiter und Connection hat.

Fazit: sei dir der Qualifikationen deines Teams bewusst und pflege deine Connections. Dein Unternehmen kann nämlich nicht immer über alle Ressourcen verfügen, daher sind Business Partner essentiell.

Wenn du alle Elemente der 7 Ps des Marketing-Mix ordnungsgemäß umsetzt, kannst du die volle Wirksamkeit der Marketinginstrumente ausschöpfen.

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